Schwerlastspedition – Reiner Bender, Freudenberg

Lasten-Verteiler

Die Spedition Bender nimmt mit ihrem hoch spezialisierten Projektmanagement auch schwierige Sondertransporte auf die leichte Schulter. Eine tragende Rolle für den Fuhrpark spielt die enge Zusammenarbeit mit der Niederlassung von Scania Haiger.

Dass der Schwerlastspediteur Reiner Bender aus Freudenberg im Siegerland in diesem Jahr sein 45-jähriges Jubiläum als Speditionskaufmann begeht, tut seiner Leidenschaft für diesen Beruf keinen Abbruch. Der Geschäftsführer des 1950 gegründeten Familienunternehmens bringt auch heute noch lieber einen schweren Sondertransport auf die Straße als dass er sich eine Krawatte um den Hals bindet. Tatsächlich sind viele Transporte für seine Kunden aus Maschinen- und Anlagenbau sowie Stahl- und Eisenindustrie buchstäblich Maßanfertigungen. Jüngstes Beispiel dafür ist der Transport von Teilen einer Windkraftanlage in Bremerhaven zu einer unwegsamen Baustelle, bei dem die 90 Tonnen schwere Nabe, das 250 Tonnen schwere und zwölf Meter hohe Maschinenhaus sowie zwei rund 120 Tonnen schwere Stahlsektionen zu schultern waren. Gelöst hat Bender diese spektakuläre Herausforderung unter anderem dadurch, dass er eigens für das Schwergewicht eine Behelfsstraße und ein Überfahrsystem für die Querung einer Brücke eingerichtet hat.

„Wir wollen unseren Kunden stets Spitzenleistungen bieten“, beschreibt Bender die Maxime im Familienunternehmen, in dem heute mit den Söhnen Peter, Andreas und Stefan die dritte Generation für die Kundenbetreuung, Disposition und Buchhaltung zuständig ist. Für den Firmenchef liegt es auf der Hand, dass die Kompetenz für schwere Lasten auch leistungsfähige Transportmittel voraussetzt. Sein Fuhrpark umfasst heute rund 135 Zugfahrzeuge und 210 Auflieger. In den letzten eineinhalb Jahren hat Bender die Flotte zum größten Teil auf Scania umgestellt. Wenn im Sommer die zuletzt bestellten Scania Lkw auf dem Betriebshof stehen, ist die Marke von 100 Einheiten aus Schweden geknackt. Die Fraktion der Schwerlastspezialisten vertreten dann rund 50 Zugmaschinen vom Typ Scania R 490 LA6x2/4HNA sowie Scania R 580 LA6x4HNA. Ein ganz besonderes Trio sind die für ein Gesamtzuggewicht von bis zu 160 Tonnen ausgelegten Scania R 580 LA8X4/4HNB.

„Die Gretchenfrage war für uns, ob Scania dazu in der Lage ist, einen umfassenden Service für rund 100 Fahrzeuge zu stemmen“, berichtet Reiner Bender. Gut angekommen ist bei dem 58-Jährigen, dass der Geschäftsführer Scania Deutschland Österreich und der Direktor Verkauf Lkw beide dazu beigetragen haben, die Pflöcke für einen gemeinsamen Weg mit den Schwerlastspediteuren einzuschlagen. Großen Wert legt Bender auch auf die Zusammenarbeit mit Lkw-Verkäufer Thilo Ommer von der rund 35 Kilometer entfernten Niederlassung Scania Haiger. Der Verkäufer dürfte es jedenfalls mit Humor nehmen, dass er aus Sicht des Firmenchefs gewissermaßen zum Gesamtpaket der Bestellung mit dazugehört. „Wir haben mit Scania den richtigen Partner gefunden“, gibt sich Bender zuversichtlich. Derzeit gilt sein besonderes Augemerk seiner mit 14 Mitarbeitern und drei Meistern gut besetzten Betriebswerkstatt. Hier hat Bender in der Tat noch einen Wunsch offen. „Ein guter Hydraulikschlosser, das ist es, was zu unserem Glück noch fehlt.“

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